Teutonia Schalke 1921 – Glückauf Kampfbahn (Gelsenkirchen)

Fährt man die A42 entlang sieht man die Heimat von Teutonia Schalke und weiß wahrscheinlich im ersten Moment nicht, wie viel Geschichte hier verborgen ist. Auf einem ehemaligen Zechengelände 1927 errichtet, spielte hier bis 1973 der FC Schalke.

Fährt man die A42 entlang sieht man die Heimat von Teutonia Schalke und weiß wahrscheinlich im ersten Moment nicht, wie viel Geschichte hier verborgen ist. Auf einem ehemaligen Zechengelände 1927 errichtet, spielte hier bis 1973 der FC Schalke. Erst mit dem Bau des Parkstadions zog man um. Direkt hinter dem Stadiontor findet man die Schalker Meile. Der Zuschauerrekord wurde 1931 gebrochen als 70000 beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf waren. Erst Mitte der 30er Jahre wurde die Sitzplatztribüne gebaut, was zum einem zur geringeren Kapazität führte, andererseits ungewöhnlich war, weil Sitzplatztribüne zu dieser für die “Arbeiterklasse” ungewöhnlich waren. Ein Wiederaufbau erfolgte nach dem zweiten Weltkrieg, als das Stadion vollständig zerstört war. Teutonia Schalke spielt seit 1974 in der Glückauf Kampfbahn.

Beinahe wäre dieser geschichtsträchtige Ort von der Fussballlandkarte verschwunden, als 2005 völlig überraschend die Entscheidung getroffen wurde, die Stadionfläche umzubauen und als Public Viewing Area für die WM 2006 zu nutzen. Erst im Nachgang der Weltmeisterschaft konnte man die Stadt durch viele Gespräche überzeugen, dass die Glückauf Kampfbahn nicht als “Kirmesplatz” entfremdet wird.

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